GU-10-03-20 bis 30-06-20 SERIELLE KUNST

SERIELLE BILDENDE KUNST, obwohl aus der Zeitgenössischen Kunst nicht wegzudenken, ist selten ein generelles Thema für eine Ausstellung. SERIELLE MUSIK dagegen ist ein fixer Bestandteil der Neuen Musik.

SERIELLES versucht durch Wiederholungen oder wiederholte Variationen desselben Sujets ein neues Resultat zu erzielen. Oder aber nach einem anderen, vorher festgelegtem System, einer anderen Regel, vorzugehen. Durch fixierte „Bilderregeln“ entsteht eine neue Schöpfung, die das Einzelbild in den Hintergrund treten lässt. Das Gesamtkunstwerk tritt in den Vordergrund. Vorgaben für den Entstehungsprozess können neben Wiederholung, wiederholter Variation, Themenvariation oder Einzelbilder, die ein Gesamtbild ergeben, sein. Zum Beispiel kann besonders die Druckgrafik, dabei besonders die Vorgabe der verlorenen Platte, eine Quelle von reizvollen Variationen sein.

Die Ausstellung ist auf alle Fälle vorerst wieder bis zum 30. Juni 2020 zu sehen.Die Galerie ist ja nach der gerade noch erfolgten Vernissage am 10. März der Corona-Pandemie bis zum 15. Mai zum Opfer gefallen. ÖFFNUNGSZEITEN wieder wie gewohnt MI, DO, FR, SA von 17:00 bis 19:00 Uhr und jeder Besuch außerhalb dieser Zeit sehr gern nach telefonischer Vereinbarung – 0664 7306 4434. Ich freue mich.                                                                                                                                         

 

KünstlerInnen, die in der Ausstellung  „SERIELLER KUNST“ vertreten sind: 

Wolfgang CAPPELARI, John CRABTREE, Gernot Egwald EHRSAM, Johannes HAIDER, Heidi HOLLEIS, Andrea HOLZINGER, Dimitri HOLZINGER, Andreas HOLZKNECHT,  Stephan JUTTNER, Frank KINDERMANN, Anton KRAJNC, Pablo PICASSO, Sigfried SANTONI, Andreas SCHILLER, Andy WARHOL. . 

 

SERIELLE KUNST 10. März bis 30. Juni 2020

SERIELLE BILDENDE KUNST, obwohl aus der zeitgenössischen Kunst nicht wegzudenken, ist selten ein alleiniges Thema einer Ausstellung.  SERIELLES versucht durch Wiederholungen und wiederholte Variationen desselben Sujets ein neues Resultat zu erzielen. Oder aber nach einer anderen festgelegten Regel vorzugehen. Es entsteht eine neue Schöpfung, die das Einzelbild in den Hintergrund treten läßt. Das Gesamtkunstwerk tritt in den Vordergrund.

Die Vorgaben können Wiederholungen sein (Kindermann, Crabtree, Schiller), Bildvariationen (Picasso, Holleis, Haider, Juttner, Warhol), Themenvariationen (Holzinger, Krajnc) oder Einzelbilder, die ein Gesamtbild ergeben (Santoni, Holzknecht/Cappelari).

Die Ausstellung ist wieder nach Corona- Regeln vorerst bis zum 30.Juni 2020 zu sehen:Öffnungszeiten: MI, DO, FR, SA von 17:00 bis 19:00 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung- 0664 7306 4434. Jeder Besucher bringt Freude und Normalität !!!

 

GÜNI NOGGLER „AUSGEKOCHT“ Buchpräsentation, 9. Feber 2020

Die für die Galerie Unterlechner ungewöhnliche Veranstaltung einer Live-Radiosendung hat am Sonntag, dem 9: Feber 2020 ab 17:30 Uhr stattgefunden. Die Livesendung von „freirad“, FREIES RADIO INNSBRUCK stellte GÜNI NOGGLERs neuestes Werk vor: „AUSGEKOCHT“, das Lesebuch zur Radiosendung auf freirad mit anschließender Diskussion, unter Leitung des Autors. Gäste dabei waren Hansjörg Unterlechner, Denise Weiler, Peter Stolz und Hannes Köchel.

Ich komme von Homer, ich komme von Cervantes, ich komme von Dostoijevski –„Ich komme von Karl May, ich komme von Heinz G. Konsalik, ich komme von Johannes Mario Simmel, ich komme aus Schwaz. (Güni Noggler)“ . . . frei nach Peter Handke. Der erfolgreiche Abend nahm einen amüsanten, vor Esprit sprühenden Verlauf.

 

 

GÜNI NOGGLER „AUSGEKOCHT“ Buchpräsentation, 9. Feber 2020, 17:30 Uhr

Die für die Galerie Unterlechner ungewöhnliche Veranstaltung einer Live-Radiosendung steigt am Sonntag, dem 9: Feber um 17:30 Uhr. Die Livesendung von „freirad“, FREIES RADIO INNSBRUCK stellt GÜNI NOGGLERs neuestes Werk vor: „AUSGEKOCHT“, das Lesebuch zur Radiosendung auf freirad mit anschließender Diskussion, unter Leitung des Autors.

„Ich komme von Karl May……..Ich komme von Heinz G. Konsalik…….Ich komme von Johannes Mario Simmel.      Ich komme aus Schwaz. (Güni Noggler)“ . . . frei nach Peter Handke.

 

 

„HOT CLUB DU NAX“ Quintett, 24. OKTOBER 2019

Das Innsbrucker Gypsy-Jazz-Kollektiv  HOT CLUB DU NAX entstand während nächtlicher Jam-Sessions  im Oktober 2016 in der namensgebenden Innsbrucker Bar, dem NAX. Charakteristika der Band sind die bezaubernde Stimme der Londoner Sängerin ISOBEL COPE und der hinreißende Sizzle des Prager Geigers TOMAS NOVAK. Weiterhin das betörende Hohelied des Django-Swing nach alter Schule, die beiden Innsbrucker Gitarristen ARIAN KINDL und LUKAS BAMESREITER. Und nicht zuletzt der unwiderstehliche Eskamoteur des Kontrabasses, DARIO MICHELE GURRADO aus Bologna.

Mit dieser internationalen Vielfalt und der außergewöhnlichen Besetzung des Jazzquintetts konnte es nur ein unvergesslicher Abend werden. Neben originellen Bearbeitungen ausgewählter Genre-Standards brachte die Band vor allem Eigenkompositionen zu Gehör. Diese Eigenkompositionen überführen das tiefromantische, zugleich träumerische wie auch impulsive Timbre des Gypsy Jazz stilsicher in die Jetztzeit. Psychodelische Liebesgedichte ranken sich mit glühend kaltem Blick um zwielichtige Macht-Phantasien. Wunderschöne Traurigkeit durchtanzt die Nacht mit unendlicher Daseinsfreude.

In der übervollen Galerie brodelte die Begeisterung. Zum Glück hatte die Band einige Zugaben und auch eine neue CD im Angebot, so konnte sich mancher den markanten Abend gleich mit nach Hause nehmen. Die Band stand am Beginn von Tourneen durch Österreich, Deutschland, Italien und Frankreich. 

 

„PESCIOLINO“ Duo, 4. MAI 2019

Der Bandname „PESCIOLINO“ kam, weil er passte. Schwimmen ist wie fliegen  im Element Wasser, Bewegung in alle Richtungen wird möglich. Das passt zum Verständnis der Band von „Musik-spielen“. Beständigkeit nimmt sich das Duo aus kontinuierlicher Schwimmakrobatik, sowohl bei Proben am Küchentisch, als auch bei Auftritten.

„Mit Musikstücken aus vielen Richtungen (Jazz, Latin, Pop, Klassik) wird je nach Wetter (Anlass) und Wellengang (Laune) in alle Himmelsrichtungen geschwommen und geflogen.“  Michaela Maria DUINER – Gesang und Geige,  Engelbert GRUBER – Bassgitarre.

Pesciolino,  auch im wirklichen Leben als Duo, konnte mit seiner zarten Lyrik, voll von feinen Nuancen die Herzen des Publikums erobern. Das Konzert wurde mitgeschnitten, die produzierte CD wurde bei Vorbestellung bereits im Juni 2019 zugesandt.

„COASTLINE PARADOX“ Quintett, 28. NOVEMBER 2019

COASTLINE PARADOX ist ein junges Quartett aus Deutschland, Österreich und Italien. Gegründet wurde das Ensemble 2017 von Richard KÖSTER, der schon mit seiner Band „Kammererorköster“ in Schwaz bei Outreach gastierte. Die Bandmitglieder wohnen verstreut in Oslo, Berlin, Leipzig, Wien, Basel und Rom, um sich in der Mitte Deutschlands zu Proben zu treffen. Inspiriert wird ihre Musik vom Phänomen des „Küstenlinienparadoxons“. Als Küstenlinienparadoxon bezeichnet man die Beobachtung, dass die Küstenlinie einer Landmasse keine eindeutig definierbare Länge hat. Vielmehr hängt die Länge vom Maßstab der Messung ab. 

Bei jeder Küstenlinie verschmilzt Unterschiedliches und Entferntes zu einer Mischung, die nur genau dort zu finden ist. Je genauer man diesen Teil betrachtet, desto mehr Feinheiten findet man. Die Musik von Coastline Paradox bewegt sich genau in diesem Grenzbereich zwischen den verschiedenen Welten und widmet sich dem Detail. Ein Ort, an dem man mal leise lauschen will und mal überwältigt staunen darf. Und die Band entwickelt daraus ihre Eigenkompositionen.

Richard KÖSTER – Trompete, Flügelhorn, Damian DALLA _ Tenorsaxophon, Felix RÖMER – Piano, Marc MEZGOLTS – Bass und Valentin DUIT – Schlagzeug. In der Galerie zog die internationale Band ihre Fans mit ihren perfekt erarbeiteten Eigenkompositionen sogleich in ihren Bann. Sie konnte mit ihrer Session Spannung aufbauen, die nach vehement eingeforderten Zugaben in begeistertem Applaus endete.

GU-06-12-19 bis 15-02-20 ARS-ANIMALE, Grauvieh-Frösche_Minotauren

Eine eher ungewöhnliche Themenausstellung  „ARS ANIMALE“ überrascht vom lichbadenden Tiroler Grauvieh, einem rumänischem Bison über sich paarende Frösche, zum Tango tanzendem Minotaurus.

Ja, auch Tierdarstellungen in retrospekiver Gegenständlichkeit können in zeitgenössischer Kunst durchaus ihren Platz haben. Wäre es nicht die Kunst der Gegenwart, wenn sie nicht auch in diesem Genre spannende Zugangsweisen entstehen ließe. Tiere im engeren Sinn als Induviduen in Einzelportraits sind zu sehen, wobei sich die Darstellungsweise entscheidend ändert. Tiere in ihrer Beziehung zum Menschen werden behandelt, teils transferiert ins Surreale. Oft werden Tiere durch menschliche Eigenschaften entfremdet. Expressives und die Philosophie findet Zugang in das Tiergenge. All diese Situationen thematisiert die Ausstellung Ars-Animale in der Galerie Unterlechner.

Ein interessanter Reigen von 12 Künstlern hat sich diesem Thema auf verschiedene Weise in unterschiedlichen Techniken genähert. Von Maleriei, Lithografie, Radierung bis zu Plakatdruck, Fotografie und Keramik. Es entsteht für die zeitgenössische Kunst außergewöhnlicher, nicht üblicher Bogen, der ein neues, reizvolles Feld der bildenden Kunst erschließt.                                                                                     

 

Die Ausstellung ist bis zum 15. Feber 2020 zu sehen.Geöffnet ist die Galerie am MI, DO, FR und SA von 17:00 bis 19:00 Uhr und gern auch nach telefonischer Vereinbarung – 0664-7306 4434                                                                                                                                          

 

KünstlerInnen, die in der Ausstellung  „ArsAnimale“ vertreten sind: 

Hans CREPAZ (A), Wolfgang DOMRÖSE (D), Maria HENN (D), Andreas HOLZKNECHT (A), Josef HUBER (A), Friedensreich HUNDERTWASSER (A), Riki JAUSZ (A), Stephan JUTTNER (D), Anton KRAJNC (USA), Günter LIERSCHOF (A), Gerald MATZNER (A), A.R.PENCK (D), Thomas RIESS (A), Ibrahimoglu SAMATAGA (Azerbeijan), Jürgen SCHMÜCKING (A), Olivia WEISS (A), Peer WOLDRICH (A). 

 

ARS-ANIMALE, von Fröschen zu Minotauren 6 .Dezember 2019 – 15. Feber 2020

Die in der zeitgenössischen Kunst eher ungewöhnliche Themenausstellung  „ARS ANIMALE“  überrascht mit lichtbadendem Tiroler Grauvieh über sich paarende Frösche bis hin zu Tango tanzenden Minotauren.

Ja, auch Tierdarstellungen in retrospektiver Gegenständlichkeit können in der Kunst der Gegenwart einen berechtigten Platz haben, wenn Künstler in diesem Genre spannende Zugangsweisen entstehen lassen. So spielt die sürreale Betrachtungsweise eine große Rolle, auch die Vermenschlichung der Tiere kann eine Rolle spielen, sowie eine expressive Steigerung oder eine Transferierung in die Philosophie. Sogar Tierportraits im engeren Sinn, die mit außergewöhnlichen Zusammenhängen spielen, sind in der Ausstellung zu sehen. Unterschiedliche Stimmungen können dabei generiert werden.12 Künstler schaffen für die zeitgenössische Kunst einen außergewöhnlichen Bogen, ein neues, reizvolles Feld entsteht in teilweise äußerst opulenten Arbeiten.

Die Ausstellung ist bis 15. Feber 2020 zu sehen.Öffnungszeiten: MI, DO, FR, SA von 17:00 bis 19:00 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung- 0664 7306 4434

 

GU-19-10-19 bis 30-11-19 Kollektiv WILDWUCHS – AUS : RASTEN

Die bemerkenswerte Ausstellung AUS:RASTEN des Kunstkollektivs WILDWUCHS möchte der überall spürbaren Stimmung von Verunsicherung, Angst und Ausgrenzung entgegen wirken. Sie sei ein Versuch der TOTALEN EMPATHIE. Gegenwärtig erscheint AUSRASTEN ein passendes Synonym für den inneren und den äußeren Zustand der Menschheit zu sein.Dasb Kunstprojekt des Kollektivs Wildwuchs sei ein Denk- und Fühlanstoß.

Einerseits nach INNEN, den Geist zur Ruhe kommen lassen. Sich voll Empathie aufeinander einlassen- die Kunst des gegenseitigen Verstehens. Aber gleichzeitig gebiert AusRasten nach AUSSEN übermächtige Gefühle, Konfusion, Gewalt bis hin zum Destruktivem. Das Ziel sei eine Strategie zur Bewältigung zu finden- im Erleben von Empathie. Das heißt Zeichen setzen gegen Gier, Ausgrenzung und Hass. Die Künstler des Kollektivs Wildwuchs zeigen Versuche, Lösungen zu finden, des öfteren in Kooperationen:

Ursula BEILER, James CLAY, Barbara FUCHS, Ype LIMBURG, Atie MOZAFARY, Gabriela NEPO-STIELDORF, Werner RICHTER, Gerlind RICHTER-LICHTBLAU, Stephanie und Anja RUPRECHTER, Maria VILL und Daphna WEINSTEIN. Die Künstler zeigen in der Ausstellung Malerei, Collagen, Druckgrafik, Fotografie, Scherenschnitte, Skulpturen und Installationen. Die Arbeiten beleuchten entweder das Ausrasten-ausruhen nach innen, oder das agressive Ausrasten nach außen. Esv öffnet sich ein weites Feld, wie auch die daraus entstehenden Auseinandersetzungen, Krieg, Rassismus, Verfolgung und Tod. Ebenso beschäftigt sich das Kunstkollektiv mit  gesellschaftlicher Entwicklung, sei es das Verhältnis der Menschen zueinander, oder das Verhältnis zu Freiheit, Meinungsfreiheit, Meinungsunfreiheit und politischer Revolution.

Die Ausstellung finden neun der präsentierten Künstler, die bei der Vernissage anwesend waren, sehr gelungen, sie ist noch bis 30. November 2019 zu sehen. Geöffnet ist die Galerie am MI, DO, FR und SA von 17:00 bis 19:00 Uhr und gern auch nach telefonischer Vereinbarung – 0664-7306 4434