„HOT CLUB DU NAX“ Quintett, 24. OKTOBER 2019

Das Innsbrucker Gypsy-Jazz-Kollektiv  HOT CLUB DU NAX entstand während nächtlicher Jam-Sessions  im Oktober 2016 in der namensgebenden Innsbrucker Bar, dem NAX. Charakteristika der Band sind die bezaubernde Stimme der Londoner Sängerin ISOBEL COPE und der hinreißende Sizzle des Prager Geigers TOMAS NOVAK. Weiterhin das betörende Hohelied des Django-Swing nach alter Schule, die beiden Innsbrucker Gitarristen ARIAN KINDL und LUKAS BAMESREITER. Und nicht zuletzt der unwiderstehliche Eskamoteur des Kontrabasses, DARIO MICHELE GURRADO aus Bologna.

Mit dieser internationalen Vielfalt und der außergewöhnlichen Besetzung des Jazzquintetts konnte es nur ein unvergesslicher Abend werden. Neben originellen Bearbeitungen ausgewählter Genre-Standards brachte die Band vor allem Eigenkompositionen zu Gehör. Diese Eigenkompositionen überführen das tiefromantische, zugleich träumerische wie auch impulsive Timbre des Gypsy Jazz stilsicher in die Jetztzeit. Psychodelische Liebesgedichte ranken sich mit glühend kaltem Blick um zwielichtige Macht-Phantasien. Wunderschöne Traurigkeit durchtanzt die Nacht mit unendlicher Daseinsfreude.

In der übervollen Galerie brodelte die Begeisterung. Zum Glück hatte die Band einige Zugaben und auch eine neue CD im Angebot, so konnte sich mancher den markanten Abend gleich mit nach Hause nehmen. Die Band stand am Beginn von Tourneen durch Österreich, Deutschland, Italien und Frankreich. 

 

„PESCIOLINO“ Duo, 4. MAI 2019

Der Bandname „PESCIOLINO“ kam, weil er passte. Schwimmen ist wie fliegen  im Element Wasser, Bewegung in alle Richtungen wird möglich. Das passt zum Verständnis der Band von „Musik-spielen“. Beständigkeit nimmt sich das Duo aus kontinuierlicher Schwimmakrobatik, sowohl bei Proben am Küchentisch, als auch bei Auftritten.

„Mit Musikstücken aus vielen Richtungen (Jazz, Latin, Pop, Klassik) wird je nach Wetter (Anlass) und Wellengang (Laune) in alle Himmelsrichtungen geschwommen und geflogen.“  Michaela Maria DUINER – Gesang und Geige,  Engelbert GRUBER – Bassgitarre.

Pesciolino,  auch im wirklichen Leben als Duo, konnte mit seiner zarten Lyrik, voll von feinen Nuancen die Herzen des Publikums erobern. Das Konzert wurde mitgeschnitten, die produzierte CD wurde bei Vorbestellung bereits im Juni 2019 zugesandt.

„COASTLINE PARADOX“ Quintett, 28. NOVEMBER 2019

COASTLINE PARADOX ist ein junges Quartett aus Deutschland, Österreich und Italien. Gegründet wurde das Ensemble 2017 von Richard KÖSTER, der schon mit seiner Band „Kammererorköster“ in Schwaz bei Outreach gastierte. Die Bandmitglieder wohnen verstreut in Oslo, Berlin, Leipzig, Wien, Basel und Rom, um sich in der Mitte Deutschlands zu Proben zu treffen. Inspiriert wird ihre Musik vom Phänomen des „Küstenlinienparadoxons“. Als Küstenlinienparadoxon bezeichnet man die Beobachtung, dass die Küstenlinie einer Landmasse keine eindeutig definierbare Länge hat. Vielmehr hängt die Länge vom Maßstab der Messung ab. 

Bei jeder Küstenlinie verschmilzt Unterschiedliches und Entferntes zu einer Mischung, die nur genau dort zu finden ist. Je genauer man diesen Teil betrachtet, desto mehr Feinheiten findet man. Die Musik von Coastline Paradox bewegt sich genau in diesem Grenzbereich zwischen den verschiedenen Welten und widmet sich dem Detail. Ein Ort, an dem man mal leise lauschen will und mal überwältigt staunen darf. Und die Band entwickelt daraus ihre Eigenkompositionen.

Richard KÖSTER – Trompete, Flügelhorn, Damian DALLA _ Tenorsaxophon, Felix RÖMER – Piano, Marc MEZGOLTS – Bass und Valentin DUIT – Schlagzeug. In der Galerie zog die internationale Band ihre Fans mit ihren perfekt erarbeiteten Eigenkompositionen sogleich in ihren Bann. Sie konnte mit ihrer Session Spannung aufbauen, die nach vehement eingeforderten Zugaben in begeistertem Applaus endete.

JAZZROCK von „3STEIN“, 8. MÄRZ 2019

 

Die aus dem Tiroler Unterland stammende Jazzformation „3STEIN“ hat sich über das Jazz-Konservatorium Innsbruck kennengelernt und geformt. Gespielt werden Eigenkompositionen und selbst interpretierte Jazz-Standards im Genre Jazz-Rock, Funk, Fusion und Progressive.

 

Besetzung:  Max DORNAUER – Gitarre,  Peter PITTERL – Bass,  Christoph WEISS – Drums.

In der Galerie zogen das Unterländer Trio sogleich die zahlreichen Jazzfans in ihren Bann und sie konnten mit ihrer Sessionsouverän Spannung bis zum begeisterten Applaus halten.

AFRO-AMERICAN CHRISTMAS GOSPELS , 6. Dezember 2018

 
 
Hochkarätiges Gospelkonzert in der Galerie Unterlechner in Schwaz am 6. Dezember: Afro American Gospel mit Musikern aus drei Kontinenten 
 
Schwaz. Das Vokalquintett Nobuntu aus Zimbabwe, Sängerin Chanda Rule aus Chicago, Pianist Carlton Holmes und der oberösterreichische Posaunist Paul Zauner präsentieren am 6.12., 20 Uhr, ihr Programm Afro American Gospel in der Galerie Unterlechner.
  Die Sängerin Chanda Rule kommt aus Chicago. Aufgewachsen mit Gospelmusik reicht ihre musikalische Bandbreite bis zu Pop, Jazz und Contamporary. Sie gastiert in vielen Konzerthäusern der Welt. „Nobuntu“ nennt sich der Gospelchor aus Bulawayo/Zimbabwe. Das beschreibt in der Sprache der Sängerinnen die gegenseitige Unterstützung, Lebensmut und Bescheidenheit. Ihre Kombination von traditioneller südafrikanischer Musik mit Gospel und Afro Jazz ist einzigartig. Die Sängerinnen sind Botschafterinnen einer neuen Musikergeneration. Sie zelebrieren die Schönheit und den Reichtum der Kultur und tragen diesen in ihren Gesängen weiter. Pianist Carlton Holmes ist einer der gefragtesten Musiker in New York und hat schon mit Stevie Wonder, Diana Reeves, Lionel Hampton, Howard Johnson und David Murray gespielt. Posaunist Paul Zauner tourt seit vielen Jahren mit den besten Jazzmusikern der Welt. Bekannt sind auch die Jazzfestivals auf seinen Biobauernhof im Innviertel. Afroamerikanischen Jazz hat er schon mit bekannten Musikern wie George Adams oder David Murray gespielt.
 
 
 

 

Jazz mit LANIA, 16. NOVEMBER 2018

 

Der Schwazer Verein JAZZKAFFEE hat am 16. November Oktober sein zweites Herbstkonzert in der Galerie Unterlechner mit der Formation LANIA veranstaltet. Die fünf Mitglieder  von Lania verbindet eine langjährige freundschaftliche und musikalische Beziehung. Sie genießen es, auf allen Ebenen sich gegenseitig zuzuhören und lieben das aus ihrer wertschätzenden Zusammenarbeit entstehende Resultat. Der Name LANIA kommt von Stefanie Fettner, die einige Zeit in Italien lebte, als Stefania, gerufen NIA, also war sie in Italien „la NIA“.Und der Name war geboren.

Stefanie FETTNER, Gesang, Alexander GOIDINGER, Klavier, Bernd HAAS, Gitarre, Florian BAUMGARTNER, Schlagzeug, Klaus TELFSER, Kontrabass.

Die Band konnte, wie bei ihrem ersten Konzert in der Galerie 2016, das Konzertpublikum sogleich mit Ihren Eigen= kompositionen fesseln.Die schillernde Interpretation der Sängerin „La Nia“ tat dazu noch das Ihrige. Der begeisterte, nachhaltigen Applaus der vollen Galerie konnte die eine oder andere Zugabe erwirken.

 

SALTBRENNT QUARTETT, 12. Oktober 2018

 

Die erst 2016 gegründete Band „SALTBRENNT“ ist aus dem Roots-blues-Duo Christoph KUNTNER & Christian DEIMBACHER entstanden. In der Besetzung Gitarre/Blues harp interpretieren sie den frühen Blues und Folk auf ihre Weise. Einen Blues, der seinen Wurzeln treu ist, einen Blues, der erdig und unverfälscht ist. Und sich zugleich gefühlvoll auf das Wesentliche konzentriert.

In der Quartett-Besetzung gibt am Bass  Fabian MÖLTNER den Puls an. An den Drums wird  die Band von Jakob KÖHLE verstärkt. In dieser Formation entstand auch der Name „SALTBRENNT“- für die Nicht-Oberinntaler „Selbstgebrannter“ (Schnaps). Er steht für das Traditionelle des Blues, aber auch für das Eigenständige des Quartetts. Ihre Interpretation ist „Saltbrennt“. Die Essenz und die Einfachheit des Blues soll betont werden. Das Ergebnis ist das Destillat aus alten Traditionals und Worksongs. Die Band kann mittlerweile auf Erfolge zurückblicken- sie traten erfolgreich beim Tschirgart-Jazz-Festival und auch beim New Orleans-Festival in Innsbruck auf.

In der Galerie zogen das Oberländer Quartett sogleich die zahlreichen Jazzfans in ihren Bann und sie konnten mit Gitarre, Mundharmonika und auch Tuba diese Spannung souverän bis zum tosenden Applaus halten.

JULIAN URABL QUARTETT, 25. April 2018

 

Wie klingt das, wenn man dem Bebop eine Prise Kubismus hinzufügt?!?  Das Julian Urabl Quartett präsentierte in der Galerie Unterlechner ein brandneues Programm, bestehend aus Originals und ein paar alten Hadern von Großmeistern wie Thelonius Monk……

Neben Julian URABL an der Gitarre fanden sich Philipp KIENBERGER (gastierte schon zweimal in der Galerie Unterlechner) am Bass und Max SANTNER am Schlagzeug. Die drei Musiker verbindet eine gemeinsame Zusammenarbeit und Konzerttätigkeit, die sich über mehr als zehn Jahre erstreckt. Den Neuzugang bildet Matthias LEGNER am Vibraphon, der seit zwei Jahren unverzichtbarer Bestandteil der Band ist.Die Musiker bespielten bereits Festivals und Spielstätten wie Jazz & the City, das Winterfest Salzburg, das Borgy & Bess und das JazzIt.

Die Galerie befand sich gerade im Umbau von der vorigen Ausstellung Johannes Haider – Strichansichten zu der Themenausstellung: Artes corporis – Der Körper in der Kunst – ein kubistisches Original war natürlich auch zu sehen. Es herrschte eine spannende Werksatmosphäre. Die Band musizierte mit voller Lust und Harmonie.Das Rhythmisch-Eckige des Kubismus konnte man in Urabls Eigenkompositionen hören, der Funke sprang sofort auf die Zuhörer über. Das subtile Zusammenspiel des Urabl-Quartetts konnte das Publikum restlos begeistern. Es war wirklichein ganz besonderes Jazzereignis für Schwaz.

Wolfi MAYRs WOLFSBLUeS-Band – 17. Feber 2018

 

Der Gitarrist Wolfi Mayr, ein Ausnahmetalent in der Tiroler Musikszene, ein Jazz-Blues-Unikat, spielt sich selbst oder interpretiert auf seine unverwechselbare Art. Jedes Konzert ist anders, neu, mit hohem Anteil an Improvisation. Diese Erfahrung konnte auch viel Publikum in der Galerie Unterlechner machen – Wolfi MAYR improvisierte, völlig überraschend, allein mit dem Bassisten Jürgen NAWRATIL, da der Schlagzeuger unmittelbar vor dem Soundcheck wegen Grippe ausfallen mußte. Diese reduzierte Besetzung war umso interessanter, da die Virtuosität beider Musiker direkter, da unbegleitet von Schlagzeugrhythmen, voll zur Geltung kam. Wenn es auch für Jürgen NAWRATIL mit seinen beiden E-Bässen den Rhythmus zu übernehmen galt, konnte auch er in vielen Passagen des Konzerts die begeisterten Zuhörer auch mit subtilen, spannungsreichen Improvisationen überzeugen.  

Ungestüm reißt der Star des Abends, Wolfi MAYR,  an den Saiten, lässt sie jammern, stöhnen. Dann wieder wechselt ein versöhnliches, sanftes Darüberstreichen mit weichen, provozierend langsamen Melodien, um erneut in eine wilde Jagd über das gesamte Griffbrett seiner Gitarre zu münden. Auch sein emotionsreicher Gesang und die virtuosen Mundharmonika-Einlagen ließen seine Jahre in New Orleans wieder aufleben. Durch seinen Charme und seine Leidenschaft zur Musik lässt er den erdigen, traditionellen Blues weiterleben.

Wolfi MAYR – Gesang, Gitarre, Harp, Jürgen NAVRATIL – E-Bass. Die beiden Tiroler Musiker konnten durch die spontan entstandene, neue Situation total überzeugen, sie bescherten ein spannungsgeladenes Jazzevent. Die Stimmung war dementsprechend, denn die Galerie Unterlechner war bis auf den letzten Platz mit Begeisterung gefüllt.

 

TIKTAALIK – Jazz Quartett, Wien – 17. November 2017

TIKTAALIK bedeutet in der Sprache der Inuit „großer Süßwasserfisch“, der in der Geschichte der Evolution der Tiere vom Wasser zum Land eine wesentliche Rolle einnimmt. Vom lautmalerischen Klang des Namens inspiriert, gründete Oliver MAREC 2015 ein Quartett, mit dem er traditionelle und moderne Jazzelemente verbindet. Gleichzeitig wird am Grundgedanken der Evolution festgehalten. Auf der Suche nach neuen melodischen und rhythmischen Ideen und Wegen kann kein Stillstand herrschen.

Oliver MAREC – Saxophone, Luca ZAMBITO -Klavier, Clemens ROFNER – Kontrabass und Simon SPRINGER – Schlagzeug. Mit einer konzentrierten, homogenen und suveränen Spielweise in hochklassischer Manier begeisterte die Band das Publikum. Es war wieder einmal für alle, die Musiker eingeschlossen, ein einzigartiger Konzertabend.