AFRO-AMERICAN CHRISTMAS GOSPELS , 6. Dezember 2018

Leise rieselt der Schnee auf afrikanisch
 
Hochkarätiges Gospelkonzert in der Galerie Unterlechner in Schwaz am 6. Dezember: Afro American Gospel mit Musikern aus drei Kontinenten 
 
Schwaz. Das Vokalquintett Nobuntu aus Zimbabwe, Sängerin Chanda Rule aus Chicago, Pianist Carlton Holmes und der oberösterreichische Posaunist Paul Zauner präsentieren am 6.12., 20 Uhr, ihr Programm Afro American Gospel in der Galerie Unterlechner.
  Die Sängerin Chanda Rule kommt aus Chicago. Aufgewachsen mit Gospelmusik reicht ihre musikalische Bandbreite bis zu Pop, Jazz und Contamporary. Sie gastiert in vielen Konzerthäusern der Welt. „Nobuntu“ nennt sich der Gospelchor aus Bulawayo/Zimbabwe. Das beschreibt in der Sprache der Sängerinnen die gegenseitige Unterstützung, Lebensmut und Bescheidenheit. Ihre Kombination von traditioneller südafrikanischer Musik mit Gospel und Afro Jazz ist einzigartig. Die Sängerinnen sind Botschafterinnen einer neuen Musikergeneration. Sie zelebrieren die Schönheit und den Reichtum der Kultur und tragen diesen in ihren Gesängen weiter. Pianist Carlton Holmes ist einer der gefragtesten Musiker in New York und hat schon mit Stevie Wonder, Diana Reeves, Lionel Hampton, Howard Johnson und David Murray gespielt. Posaunist Paul Zauner tourt seit vielen Jahren mit den besten Jazzmusikern der Welt. Bekannt sind auch die Jazzfestivals auf seinen Biobauernhof im Innviertel. Afroamerikanischen Jazz hat er schon mit bekannten Musikern wie George Adams oder David Murray gespielt.
 
 

 

Jazz mit LANIA, 16. NOVEMBER 2018

 

Der Schwazer Verein JAZZKAFFEE hat am 16. November Oktober sein zweites Herbstkonzert in der Galerie Unterlechner mit der Formation LANIA veranstaltet. Die fünf Mitglieder  von Lania verbindet eine langjährige freundschaftliche und musikalische Beziehung. Sie genießen es, auf allen Ebenen sich gegenseitig zuzuhören und lieben das aus ihrer wertschätzenden Zusammenarbeit entstehende Resultat. Der Name LANIA kommt von Stefanie Fettner, die einige Zeit in Italien lebte, als Stefania, gerufen NIA, also war sie in Italien „la NIA“.Und der Name war geboren.

Stefanie FETTNER, Gesang, Alexander GOIDINGER, Klavier, Bernd HAAS, Gitarre, Florian BAUMGARTNER, Schlagzeug, Klaus TELFSER, Kontrabass.

Die Band konnte, wie bei ihrem ersten Konzert in der Galerie 2016, das Konzertpublikum sogleich mit Ihren Eigen= kompositionen fesseln.Die schillernde Interpretation der Sängerin „La Nia“ tat dazu noch das Ihrige. Der begeisterte, nachhaltigen Applaus der vollen Galerie konnte die eine oder andere Zugabe erwirken.

 

SALTBRENNT QUARTETT, 12. Oktober 2018

 

Die erst 2016 gegründete Band „SALTBRENNT“ ist aus dem Roots-blues-Duo Christoph KUNTNER & Christian DEIMBACHER entstanden. In der Besetzung Gitarre/Blues harp interpretieren sie den frühen Blues und Folk auf ihre Weise. Einen Blues, der seinen Wurzeln treu ist, einen Blues, der erdig und unverfälscht ist. Und sich zugleich gefühlvoll auf das Wesentliche konzentriert.

In der Quartett-Besetzung gibt am Bass  Fabian MÖLTNER den Puls an. An den Drums wird  die Band von Jakob KÖHLE verstärkt. In dieser Formation entstand auch der Name „SALTBRENNT“- für die Nicht-Oberinntaler „Selbstgebrannter“ (Schnaps). Er steht für das Traditionelle des Blues, aber auch für das Eigenständige des Quartetts. Ihre Interpretation ist „Saltbrennt“. Die Essenz und die Einfachheit des Blues soll betont werden. Das Ergebnis ist das Destillat aus alten Traditionals und Worksongs. Die Band kann mittlerweile auf Erfolge zurückblicken- sie traten erfolgreich beim Tschirgart-Jazz-Festival und auch beim New Orleans-Festival in Innsbruck auf.

In der Galerie zogen das Oberländer Quartett sogleich die zahlreichen Jazzfans in ihren Bann und sie konnten mit Gitarre, Mundharmonika und auch Tuba diese Spannung souverän bis zum tosenden Applaus halten.

JULIAN URABL QUARTETT, 25. April 2018

 

Wie klingt das, wenn man dem Bebop eine Prise Kubismus hinzufügt?!?  Das Julian Urabl Quartett präsentierte in der Galerie Unterlechner ein brandneues Programm, bestehend aus Originals und ein paar alten Hadern von Großmeistern wie Thelonius Monk……

Neben Julian URABL an der Gitarre fanden sich Philipp KIENBERGER (gastierte schon zweimal in der Galerie Unterlechner) am Bass und Max SANTNER am Schlagzeug. Die drei Musiker verbindet eine gemeinsame Zusammenarbeit und Konzerttätigkeit, die sich über mehr als zehn Jahre erstreckt. Den Neuzugang bildet Matthias LEGNER am Vibraphon, der seit zwei Jahren unverzichtbarer Bestandteil der Band ist.Die Musiker bespielten bereits Festivals und Spielstätten wie Jazz & the City, das Winterfest Salzburg, das Borgy & Bess und das JazzIt.

Die Galerie befand sich gerade im Umbau von der vorigen Ausstellung Johannes Haider – Strichansichten zu der Themenausstellung: Artes corporis – Der Körper in der Kunst – ein kubistisches Original war natürlich auch zu sehen. Es herrschte eine spannende Werksatmosphäre. Die Band musizierte mit voller Lust und Harmonie.Das Rhythmisch-Eckige des Kubismus konnte man in Urabls Eigenkompositionen hören, der Funke sprang sofort auf die Zuhörer über. Das subtile Zusammenspiel des Urabl-Quartetts konnte das Publikum restlos begeistern. Es war wirklichein ganz besonderes Jazzereignis für Schwaz.

Wolfi MAYRs WOLFSBLUeS-Band – 17. Feber 2018

 

Der Gitarrist Wolfi Mayr, ein Ausnahmetalent in der Tiroler Musikszene, ein Jazz-Blues-Unikat, spielt sich selbst oder interpretiert auf seine unverwechselbare Art. Jedes Konzert ist anders, neu, mit hohem Anteil an Improvisation. Diese Erfahrung konnte auch viel Publikum in der Galerie Unterlechner machen – Wolfi MAYR improvisierte, völlig überraschend, allein mit dem Bassisten Jürgen NAWRATIL, da der Schlagzeuger unmittelbar vor dem Soundcheck wegen Grippe ausfallen mußte. Diese reduzierte Besetzung war umso interessanter, da die Virtuosität beider Musiker direkter, da unbegleitet von Schlagzeugrhythmen, voll zur Geltung kam. Wenn es auch für Jürgen NAWRATIL mit seinen beiden E-Bässen den Rhythmus zu übernehmen galt, konnte auch er in vielen Passagen des Konzerts die begeisterten Zuhörer auch mit subtilen, spannungsreichen Improvisationen überzeugen.  

Ungestüm reißt der Star des Abends, Wolfi MAYR,  an den Saiten, lässt sie jammern, stöhnen. Dann wieder wechselt ein versöhnliches, sanftes Darüberstreichen mit weichen, provozierend langsamen Melodien, um erneut in eine wilde Jagd über das gesamte Griffbrett seiner Gitarre zu münden. Auch sein emotionsreicher Gesang und die virtuosen Mundharmonika-Einlagen ließen seine Jahre in New Orleans wieder aufleben. Durch seinen Charme und seine Leidenschaft zur Musik lässt er den erdigen, traditionellen Blues weiterleben.

Wolfi MAYR – Gesang, Gitarre, Harp, Jürgen NAVRATIL – E-Bass. Die beiden Tiroler Musiker konnten durch die spontan entstandene, neue Situation total überzeugen, sie bescherten ein spannungsgeladenes Jazzevent. Die Stimmung war dementsprechend, denn die Galerie Unterlechner war bis auf den letzten Platz mit Begeisterung gefüllt.

 

TIKTAALIK – Jazz Quartett, Wien – 17. November 2017

TIKTAALIK bedeutet in der Sprache der Inuit „großer Süßwasserfisch“, der in der Geschichte der Evolution der Tiere vom Wasser zum Land eine wesentliche Rolle einnimmt. Vom lautmalerischen Klang des Namens inspiriert, gründete Oliver MAREC 2015 ein Quartett, mit dem er traditionelle und moderne Jazzelemente verbindet. Gleichzeitig wird am Grundgedanken der Evolution festgehalten. Auf der Suche nach neuen melodischen und rhythmischen Ideen und Wegen kann kein Stillstand herrschen.

Oliver MAREC – Saxophone, Luca ZAMBITO -Klavier, Clemens ROFNER – Kontrabass und Simon SPRINGER – Schlagzeug. Mit einer konzentrierten, homogenen und suveränen Spielweise in hochklassischer Manier begeisterte die Band das Publikum. Es war wieder einmal für alle, die Musiker eingeschlossen, ein einzigartiger Konzertabend.

 

 

Martin WESELYS ACCEP- DANCE – 20. Oktober 2017

 „A handful of accepDance“- ist ein gemeinsames Projekt von fünf Musikern, die in Tirol und Krakau leben:  Martin WESELY – Gitarren, Mandoline, Andreas SCHIFFER – Drums, Flo HUPFAUF – Kontrabass, Piotr DOMAGALA – Gitarren, Oleg DYYAK – Akkordeon, Duduk, Percussion.

Im Vordergrund steht nicht eine zu bedienende Sparte mit ihrem zu erschaffenden Produkt, das vermarktet werden soll, sondern die Akzeptanz der unterschiedlichsten Musiziertraditionen und Persönlichkeiten der Beteiligten. Die menschliche Kommunikation als Leitfaden soll zu einem reichhaltigen, gemeinsamen Erleben von zwangsbefreiter Musik führen. Kammermusikalisches Zusammenspiel begeisterte die zahlreichen Jazzfans in der Galerie. Die Bandbreite der musikalischen Tätigkeitsbereiche der Involvierten war groß. Auch die enorme Variationsbreite, die durch die sich abwechselnden Instrumente wie verschiedene Gitarren, Mandoline, Akkordeon, Duduk und Percussion, sowie die zahlreichen, subtilen Klangkörper des Schlagzeugers entstand, begeisterten das Publikum. Es war wieder einmal für alle, die Musiker eingeschlossen, ein erfüllter Konzertabend.

 

 

Soirée florale – Vokalensemble „EINKLANG“ – 18. Juni 2017

Wieder an einem Sonntag fand das VOKALENSEMBLE „EINKLANG“ unter der gefühlvollen Leitung von Karina KINDLER mit enhtusiastischen Musikern zusammen, die einerseits den Chor begleiteten, andererseits als Solisten oder als eigenes Ensemble auftraten.

Folgende begeisterte Damen traten in der Galerie auf: Anja Hartl-Schwaiger, Ineke Hofstätter, Elisabetz Höpperger, Margit Kostner, Barbara Kurz, Monika Letter, Renate Streiter, Ruth Tschenett, Anita Witting und Manuela Witting. Die mitwirkenden Musiker: Klaus Niederstätter (Piano), das Blockflötenensemble der LMS Schwaz (Andrea Untersteiner-Eberl, Angelika Meller, Esther Adelsberger, Leah Kirchlechner) und Raphael Niederstätter (Gitarre).Galerie Unterlechner, Soiree Vokalensemble EIN-KLANG

Es entwickelte sich aus einer inneren Harmonie der Musizierenden ein beglückendes, facettenreiches Konzert. Der musikalische Bogen spannte sich unter anderem von Daniel Friderici, Johann Hermann Schein, Gregor Lange, über Thomas Morley, John Dowland,  bis zu José Ferrer, Philip Stopford und Eric Whitacre mit „The Seal Lullaby. Als Zugabe gab das Ensemble Einklang  in alter Tradition den beschwingten „Kaktus“.

Das Publikum war wiederum so zahlreich, dass es nur mit Mühe in der Galerie Platz fand. Es dankte dem Vokalensemble und den mitwirkenden Musikern mit frenetischem Beifall.


 

Jazz mit Zimmermann & Ismaili – 22. April 2017

Das junge JAZZ-DUO, bestehend aus Jakob ZIMMERMANN  (keyboards) und Daniel ISMAILI (drums) eröffneten im Konzert verschiedene Klangwelten. Angehaucht von klassischer Klaviermusik, treibenden Improvisationen und gefühlvollem Interagieren zwischen den zwei hochbegabten Musikern, läßt sich diese Mischung schlecht in eine Stilschublade stecken.Galerie Unterlechner, Zimmermann-Ismaili-JazzDuo (2)

Es war ein fulminantes, inspirierendes Konzert. Die jungen Musiker konnten mit ihrem harmonischen Zusammenspiel das wirklich überraschte Publikum begeistern. Die durch frenetischem Applaus geforderten Zugaben sprengten das Repertoire der jungen Talente. 

 

 

Jazz mit Beuys Beuys Beuys – 18. Feber 2017

VORGESCHICHTE- Nach einem Besuch bei Bruno Kreisky legte Joseph Beuys in einem legendären Club 2 seine ästhetischen und politischen Ansichten dar.

DIE KOMPOSITION- Tröstl und Bründlmayer nehmen das Audio- und Videomaterial der Sendung als Ausgangsbasis für ihre Kompositionen. Über Sprachfetzen, visuelle Projektionen und nicht zuletzt die Musik wird die Debatte sozusagen wieder ins Leben gerufen.

KOMPONISTEN UND INTERPRETEN- PHILIPP TRÖSTL – E-Gitarre, Keyboards, Laptop. HUBERT BRÜNDLMAYER – Schlagzeug,Galerie Unterlechner, Beuys Beuys Beuys- Konzert Syntesizer .. und KOnzertmitschnitt von Beuys Beuys Beuys live at ALte Schmiede www.youtube.comGalerie Unterlechner, Beuys Beuys Beuys, Günter Lierschof Einführung

EINFÜHRUNG- GÜNTER LIERSCHOF, in Tirol lebender Künstler, Schüler und Mitarbeiter von Joseph Beuys, beendet hiermit sein fünfzehn-jähriges Schweigen zu Beuys. twitter.com/guenterlierschof

Es war ein fulminante Inspiration. Die Spannung in der Galerie Unterlechner hörte man knistern. Beuys konnte intensiv erlebt werden, er ist wieder einmal auferstanden.