GB 10.07.2014 – 02.11.2014 – Das 20X20 Format in Grafenast

Galerie am Berg / Grafenast: 10..07.2014 bis 02.11.2014, täglich von 9.00 bis 22.00 Uhr.

Nach einer sehr erfolgreichen Ausstellung das kleine Format in der Galerie Unterlechner ist das attraktive Format 20x20cm in Grafenast erweitert worden, neue Künstler und neue Technikenkamen dazu. Josef Ebnöther, O.T., Mischtechnik auf Papier, 20x20cm

 

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GB 01.06.2013 – 31.03.2014 – Andrea Holzinger, Ölmalerei bis 2013

Andrea Holzinger - Gilfert 2007, Öl-LW 100x110cm

Andrea Holzinger – Gilfert 2007, Öl-LW 100x110cm

Galerie am Berg / Grafenast: 01..06.2013 bis 31.03.2014 verlängert

Nach einer sehr erfolgreichen Ausstellung „Bergbilder“ in der Galerie am Berg im Sommer 2002 sind wieder zahlreiche neue Bergbilder in dieser Ausstellung zu sehen. Es sind neben Arbeiten aus der näheren Umgebung(Kellerjoch, Patscherkofel, Serles, Habicht…) diesesmal auch allgemeine Gletscherdarstellungen in sehr kühner Farbigkeit, sowie Szenen der Bergsteiger im Kampf mit den Elementen im Himalaya ausgestellt. Kleinformatige Arbeiten mit Alltagsszenen, manche vierteilig konzipiert, ergänzen die one-woman-show. Allen Arbeiten gemeinsam ist der unverkennbare „Holzinger-Übergang von Schärfe zu Unschärfe und die Frische und Leuchtkraft der „Holzinger-Farben“. Wiederum haben Berge, Himmel, Schnee und Wolken, also Landschaft, es Holzingers charakteristischen, schnellen Festhaltedrang angetan.

 

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Ziad al Abbo

 Ziad al Abbo war in Damaskus als Künstler bereits erfolgreich. 2010 mußte er Syrien wegen den Kriegswirren verlassen und kam nach Österreich. Er lebt seit 2011 in der Schwazer Altstadt. Er hat in seinen, in einem sehr kleinen Atelier entstandenen, großformatigen Acrylbildern die für ihn typische Bildsprache fortgesetzt und weiter entwickelt. Al Abbos Malstil ist ein  fast abstrakter, obgleich sich Formen, ja Figuren aus dem meist zartem, oft verwischten Acryl herausschälen. Auch in seiner Collagetechnik entsteht Figurales, als grafische Konturen in einer hellen Farbigkeit. Dazu im Gegensatz formt er Gesichter, Körper, ja sogar ganze Figurengruppen durch einen hefitigen Pinselgestus in kräftigen, satten Farben.

Seine Themen kreisen sehr oft um seine Einsamkeit, um Heimweh und um seine schlechten Träume, die aus Sorge um seine Familie und um seine Freunde in seiner ursprünglichen Heimat Syrien, an der irakischen Grenze, entstehen. Seine Heimat ist zur Zeit IS besetzt, es herrscht Krieg und Gewalt. So fließen seine Ängste ganz unbewusst immer wieder in seine Malerei. Auch die Intensität der Farbgebung lässt diese Angstträume vermuten.

Die helleren, freundlicheren Farbtöne und ein ruhiger Gestus in seinen Arbeiten zeigen an, dass sich der Künstler langsam mit seiner neuen Heimat anzufreunden beginnt.

 

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Alois Schild

Galerie Unterlechner, Alois Schild, Unterlechnerspirale (1)1960 in Tirol geboren, 1976-80 Schmiedelehre, 1980-83 Bau von kleinen Figuren und kinetischen Objekten. Seit dieser Zeit freiberuflicher Bildhauer.1983-86 Entwicklung neuer Techniken für große Metalfiguren, Installationen in der Landschaft. 1986-90 Akademie der bildenden Künste, Wien bei Bruno Gironcoli. Diplom mit „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“. 1990 Rückkehr nach Tirol, Skulpturenprojekte im öffentlichen Raum. 1991 Großplartik „inntalengel“ an der Autobahn. Vermehrte Ausstellungstätikeit im In-und Ausland. 1992 Gründung des Vereins „Freunde zeitgenössischer Kunst, Kramsach, Tirol“. Baubeginn Skulpturenpark Kramsach. 1993–1996 Vermehrte Aufträge für Großplastiken im öffentlichen Raum. 1997-98 Metallplastiken in München und Halle an der Saale. 1999-01 Skulpturenprojekte in Korea, Festivalskulptur in München, Skulpturengarten in Frankreich. 2002-03 „Die magnetisierte Stadt“ in Rattenberg, Stahlobjekt für die Fußballweltmeisterschaft in Korea und Japan, Symposium in Baufort, Luxemburg……………

 

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Gabriela Nepo-Stieldorf

Galerie Unterlechner, Gabriela NEPO-STIELDORF (3)

 

Dem Menschen in seiner Komplexität, in seiner Körperlichkeit, seiner Seele und seiner Zerbrechlichkeit galt Gabriela Nepo-Stieldorf ihr vorrangiges Interesse. Dies hatte letztendlich den Durchbruch zur plastischen, keramischen Bildhauerei zur  Folge. Die skulpturale Umsetzung verlangt eine genaue Kenntniss der Anatomie, sowie die technische Sicherheit mit dem archaischen Material, dem Ton – ein ebenso faszinierender, wie schwierig zu handhabender Stoff. Dem schöpferischen Vorgang beim „Begreifen“ der erdigen Masse, dem Kneten, dem tastenden Suchen nach dem Rhythmus von Wölbung und Vertiefung steht der unbeherrschbare Moment des härtenden Feuers gegenüber. Damit tritt der Moment des Zufalls hinzu.

In der Galerie Unterlechner sind neben Stelen aus Steinzeug, in eine Gartenumgebung gestellt, vorrangig die Hülle des menschlichen Körpers ausgestellt, sei es im archaischem Steinzeug oder im transparenten, leuchtenden Plexiglas. Diese vermittelnden Hüllen können zu einem gefängnisgleichem Käfig, aber auch ein offenes Tor der Befreiung zu sich selbst werden.

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René Magritte

Rene Magritte, Le chant de la Violette, sign. Georgette Magritte, Lithografie, 54x43cm

René François Ghislain Magritte (* 21. November 1898 in Lessines in der wallonischen Provinz Hennegau, Belgien; † 15. August 1967 in Brüssel) war ein belgischer Maler des Surrealismus.

 

 

 

 

René Magritte war der erstgeborene Sohn des Schneiders Leopold Magritte und der Hutmacherin Régina Bertinchamp. Er hatte zwei Brüder, Raymond, 1900 geboren, und Paul, 1902 geboren. 1910 zog die Familie Magrittes nach Châtelet, wo René Magritte im Alter von zwölf Jahren mit dem Malen und Zeichnen begann. Seine Mutter nahm sich im Jahr 1912 aus unbekannten Gründen das Leben, indem sie sich nachts in der Sambre ertränkte, ein für den jungen Magritte traumatisches Ereignis. Daraufhin zog der Vater mit den drei Söhnen nach Charleroi, eine Industriestadt, in der das Leben sehr hart war. Dort besuchte René das Gymnasium und flüchtete sich in die Welt der Fantômas-Romane sowie der Literatur von Robert Louis Stevenson, Edgar Allan Poe, Maurice Leblanc und Gaston Leroux.

1913 lernte er die zwei Jahre jüngere Georgette Berger (1901–1986) kennen, die auch sein Modell wurde. Zu dieser Zeit entstanden auch seine ersten Arbeiten, deren Stil impressionistisch geprägt war. Magritte studierte von 1916 bis 1918 an der Brüsseler Akademie der schönen Künste. In die Zeit seines Studiums datieren kubistisch-futuristisch angehauchte Arbeiten, die teils jenen der „Kölner Progressive“ zum Verwechseln ähnlich sehen. Georgette Berger traf er 1920 zufällig im Brüsseler Botanischen Garten wieder. Er gründete im Jahr 1922 mit Georgette eine Familie und verdiente sich den Lebensunterhalt als Musterzeichner in einer Tapetenfabrik[1] und ab 1923 als Plakat- und Werbezeichner. 1923 verkaufte er sein erstes Bild, ein Porträt der Sängerin Evelyne Brélia.

Den späteren Kunsthändler und Künstler E. L. T. Mesens hatte Magritte 1920 als Klavierlehrer seines Bruders Paul kennengelernt. Mesens führte ihn in die dadaistische Bewegung ein, und Magritte wurde 1925 Mitarbeiter der Zeitschrift Œsophage, im folgenden Jahr von Marie.[2]

Magritte beschloss, „die Gegenstände nur noch mit ihren augenfälligen Details zu malen“. Erst ab 1926 war es ihm durch feste Verträge mit der Brüssler Galerie „Le Centaure“ möglich, sich ausschließlich auf die künstlerische Produktion zu konzentrieren, wobei mit Der verlorene Jockey in diesem Jahr sein erstes surrealistisches Bild entstand.[1] 1927 hatte er seine erste Einzelausstellung in der Galerie „Le Centaure“ mit vorwiegend abstrakten Bildern. Schlüsselbilder seiner geheimnisvollen „Schwarzen Periode“ sind jene mit großen schwarzen Männergestalten. „Der Mann vom Meer“ oder „Die Diebin“ aus dem Jahr 1927 gehören zu jenen Werken, deren Inspiration der Filmheld Fantomas zugrunde liegt. Im selben Jahr zog er nach Le-Perreux-sur- Marne bei Paris, wo er bis 1930 lebte. In Paris empfing er von den französischen Surrealisten reiche Anregungen, wobei ihn vor allem die metaphysischen Bilder Giorgio de Chiricos beeindruckten. Als Werk, das einen besonderen Eindruck bei Magritte hinterließ, wird häufig Chiricos „Lied der Liebe“ genannt.

Ab 1930 lebte Magritte wieder in Brüssel als Mittelpunkt eines kulturinteressierten Freundeskreises. 1932 wurde E. L. T. Mesens sein Kunsthändler nach der Schließung der Galerie „Le Centaure“.[2] Er freundete sich mit André Breton, Paul Éluard, Joan Miró, Hans Arp und später auch mit Salvador Dalí an. Er war mit einigen Werken in der Exposition Internationale du Surréalisme vertreten, die 1938 in der Galerie Beaux-Arts in Paris stattfand. Freundschaftlich verbunden war er auch mit dem Drehbuchautor Claude Spaak, dessen Ehefrau Suzanne Spaak von ihm porträtiert wurde.[3]

Von 1929 bis 1966 war er als Redakteur mehrerer Zeitschriften und Zeitungen tätig, er drehte mehrere Kurzfilme, orientierte sich nochmals an den Impressionisten, trat mehrmals in die Kommunistische Partei Belgiens ein und auch wieder aus und hielt Vorträge über seine Arbeiten. Seit den sechziger Jahren übten Magrittes Malerei und Denken einen wichtigen Einfluss auf Strömungen wie die Pop Art und die Konzeptkunst aus. 1956 gewann er den Guggenheim-Preis für Belgien. Im Jahr 1959 war René Magritte Teilnehmer der documenta II in Kassel.

1967 wurde ihm vorgeschlagen, mehrere seiner Gemälde als Skulpturen ausführen zu lassen. Er zeichnete die Entwürfe, machte die Gussformen und signierte die Modelle. Unerwartet starb René Magritte kurz darauf am 15. August 1967 in seiner Wohnung in Brüssel an Krebs. Seine letzte Ruhestätte fand René Magritte auf einem Friedhof in Brüssel-Schaarbeek.[4] Sein letztes Bild blieb unvollendet bis zum Tod seiner Frau 1986 auf der Staffelei stehen. Er führte zeit seines Lebens eine sehr bürgerliche Existenz und verließ kaum seinen Heimatort.

Sein ehemaliges Wohnhaus in der Rue Esseghem Nr. 135 in Jette beherbergt seit 1999 das René Magritte Museum. Hierin ist neben einigen Kunstwerken die nahezu vollständige Originaleinrichtung erhalten. Seit 2009 widmet sich zudem das Magritte Museum im Brüsseler Stadtzentrum als Teil der Königlichen Museen der Schönen Künste dem Werk und Leben des Künstlers. In diesem Museum findet sich die weltweit größte Sammlung von Kunstwerken René Magrittes.

[Quelle: Wikipedia]

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